31.1.13

K O P F U N D M E E R E S R A U S C H E N


(ein bildgedicht)

wenn man glaubt, es geht nicht noch weiter, 
setzt es noch ein stück nach. das weitergehen 
wird einem schwer gemacht. da braucht es momente 
wie diesen. 

wasser gewaltig und zart.
das ausfließen einer welle.
es beruhigt und stärkt.
habt es gut, ja

26.1.13

...


Bild: alma. - 2008

Es ist wohl Zeit für eine Erklärung. Dafür, warum es hier so still ist und auch noch ein wenig so bleibt. Gerade ist ein wenig Zwischenzeit für dieses hier; die Zeit darum herum wird am Schreibtisch verbracht und wenn nicht dort, dann in der Uni, wenn nicht da: draußen, um tief Luft zu holen, die Kälte, die schon von ein paar Sonnenstrahlen erwärmt wird, und den Geruch von Schnee zu genießen. Es fühlt sich komisch an, so wenig Zeit für Herzenssachen zu haben, euch nicht gerecht zu werden, nicht zu antworten auf liebe Worte. Derweil bereite ich mich weiter vor und lausche ab und zu die in die Stille hinein und träume von Eis und Schnee.

20.1.13

Z U R Ü C K G E S C H A U T


Bild: alma.

sonntags zurückgeblickt 

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Gesehen: Departed - Unter Feinden
Gehört: >>D A S M Ä R C H E N V O M G O L D N E N T O P F<< von E. T. A. Hoffmann
Gelesen: am Bahnhof aufgegabelt  >>T H E W E E K E N D E R<<
Getan: gelernt und Geburtstagsgeschenke (für den Liebsten) gesammelt, versteckt, verpackt
Gegessen: Carponata, Bruschetta auf geröstetem Holzofenbrot und Vanillepudding mit heißen Himbeeren
Getrunken: Orangensaft / Zitronensaft
Gefreut: eine Karte von Ti samt Konfetti
Geärgert: dass einige Dinge nicht so wollten, wie gedacht
Gelacht: Martenstein im Zeit Magazin - auch hier nachzulesen
Geplant: die Zeit nach den Klausuren
Gewünscht: weiches Cremeweiß
Gekauft: eine Röhrenlampe für die wiedergefundene Scherenlampe 
Geklickt: Frederic Hooft bei Coffeeklatch und OWI

14.1.13

W O H L I G S E I N



Schneeflocken tänzeln vorm Fenster 
und in diesen Weiten  1 | 2 
___

Eingekuschelt in warme Bettdecken / Pullover und dabei verguckt 
>> in weißgrauschwarze Schönheiten <<

eins: schwarzweiß gegen hitze auf dem tisch | zwei: (tine, deins ist aber schöner) graues leinen | drei: heißes auf dem herd teekesselchen  | vierdurch manhattan

9.1.13

L I E B S T E S D E R W O C H E 3 4


Bild 01; Bild 02; Bild 03; Bild 04; Bild 05; Bild 06


Dunkel und hell / starke Kontraste - die ersten Lieben in 20 13 

01: selbst gebackenem Kuchen / aber am besten Brot könnte man seinen Stempel aufdrücken und fein sieht es auch gleich aus - Kringelbrot
02: weiches Weiß mit schwarzem Kater
03: eine Liebe, auf die gespart wird und (begeistert) meinen Namen trägt (oder anders herum)
04: ein Film, sehnlichst erwartet - ein Kino, der ihn spielt, wird gesucht
05: umhüllt vom Schwarzen, das Weiße 
06: auf dunklem Untergrund: Taupe und Gold
07: verliebt in "The Jazz Age" von Bryan Ferry (gedanklich - die goldenen Zwanziger)

1.1.13

N E U J A H R S F R E U D E


Bilder: alma.

Aufgewacht nach allerlei Festschmäusen, einer wunderbaren Stillen Nacht mit liebsten Menschen. Nach einem Sprung ins frische 2013 mit wunderbaren Überraschungen, die nachwirken - die schönsten Weihnachtskarten, liebe Anna, die machst du. Beschrieben von Ti und Nina. Eine rosafarbene, ganz passend zu meiner Farbe, liebe Marleen. Feinstes für die Küche von dir, liebe Julie. Der geschlungene Goldreif, der noch viel schöner ist, als erwartet - unerwartet: EIERKUCHENSTREIFENBRÜHE von Matimuk, die zauberhaft schön die Küche schmückt - als ob sie schon immer da war. So sehr hat es gefehlt und passt nun um so besser. Im Tütchen ein Springerle von Mama, in der Mitte: Pu der Bär beim Entdecken des Heffalumps - begleitet als Hörbuch und als Bild im Hintergrund.


für den teig
330 gramm gesiebtes mehl
14 gramm frische hefe
140 gramm lauwarme milch
30 gramm Zucker
35 gramm geschmolzene butter
1 ei (und 2 eigelbe)
eine prise salz
abrieb einer zitrone
mark einer vanilleschote
2 esslöffel rum
500 gramm frittierfett / erdnussöl

für die füllung
125 gramm sahne
50 gramm zucker
mark einer vanilleschote
3 eigelbe 
20 gramm maisstärke
125 gramm rosé - champagner
salz

für die glasur
75 gramm rosé - champagner
200 gramm staubzucker

teig: eine mulde im mehl streichen. hefe und milch und einen halben teelöffel zucker und butter verrühren -> in die mehlmulde gießen und verrühren. 30 minuten gehen lassen. dann mit ei, eigelbe, rum, mark, (dem restlichen) zucker, salz, zitronenabrieb verkneten. zudecken - an einem warmen plätzchen erneut 30 minuten dick werden lassen. arbeitsfläche mit mehl bestäuben und den hefeteig durchkneten.

bällchen formen (ca. 40 gramm pro ball) und auf einem bemehlten küchentuch 15 minuten gehen lassen. öl auf 170 grad erhitzen und die bälle goldgelb im öl backen lassen - auf küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen. 

füllung: sahne, 25 gramm vom zucker und vanillemark erhitzen. eigelbe, maisstärke, champagner, salz verrühren und zur sahnevermischung geben, aufkochen lassen. 
} passieren und abdecken - kalt stellen.
glätten und in einen spritzbeutel (kleine spritzspitze) füllen. 

seitlich in die krapfen piksen und die füllung einspritzen. glasur: staubzucker mit champagner verquirlen und auf die bällchen pinseln - am schönsten mit (essbaren) goldflöckchen. 

} trocknen lassen und am neujahrstag genießen. 


*bei Frida vorbeigeschaut, über modische feinheiten.