24. April 2015

KOLUMNE: Warum man mit Pippi Langstumpf nichts falsch machen kann


Bildquellen: Pippi Langstrumpf | Krone
Warum man mit Pippi Langstrumpf nichts falsch machen kann 

Dabei geht es nicht darum, dass man nichts falsch machen darf. Oder sicherheitshalber nie auf der falschen Seite stehen mag, bloß weil man Angst hat, sich rechtfertigen zu müssen. Dabei kann man dadurch dazulernen. Man muss sogar. Sonst wäre das Leben erstens langweilig und zweitens noch langweiliger. Aber man kann sie sich ruhig zum Vorbild nehmen. In allen möglichen Fragen ob ja oder lieber doch nicht. Pippi Langstrumpf entscheidet nämlich ausnahmslos aus dem Bauch heraus und danach, ob es ihr passt oder nicht. Oder ob vielleicht ein Abenteuer wartet. Die sollte man im Leben nämlich auch nicht einfach auslassen.


Außerdem machen viele Dinge nun einmal eben Spaß, die man dann plötzlich nicht mehr machen soll oder darf, bloß weil sie angeblich Kindern vorbehalten sein sollen. Erwachsen sein ist das Stichwort. Nein, man sollte sich nicht davon abhalten lassen, Latzhosen zu tragen, eventuell Weihnachtskekse auch aus Gründen des Teigballumfangs auf dem Boden auszurollen oder an einem Tag alle Ostereier aufzuessen oder Pfannkuchen zu backen und davon mindestens vier bis sieben zu verdrücken, mit einem Bett durch die Gegend zu reisen oder Konrads Spezialkleber auszuprobieren.