7. Mai 2016

Pasta für die Fleischbällchenseele


Ein großes Stück Parmesan - fotografiert von mir, samt selbst gemalter Nudeln, allerdings ohne Fleischbällchen
Folgende Spaghetti mit Polpette in Sugo sind Balsam für die Seele. Das Rezept wanderte schnell in die Rezeptsammlung der immer gerne und immer wieder Mahlzeiten und stammt von einer halbitalienischen Freundin, die sowieso grandios kocht. Ich habe es etwas modifiziert und mache seit dem ersten Probieren nur noch diese Tomatensauce als Basis (oder auch pur). Und weil selbst gemachte Nudeln nicht nur nicht mit solchen aus dem Supermarkt zu vergleichen sind, macht ihr sie am besten auch selbst. Das geht viel schneller, als man denkt. Dafür braucht man allerdings eine Nudelmaschine, ein einfacher Aufsatz für Spaghetti, weil die nämlich einfach am leckersten sind, reicht aus.

Dafür braucht ihr pro Person ein Ei und hundert Gramm Weizenmehl, Typ 405. Wird der Teig zu fest, einfach etwas (!) Wasser hinzugeben, wird er zu weich, gibt man etwas mehr Mehl hinzu. Danach ruht der Teig etwa 20 Minuten im Kühlschrank. Währenddessen gibt man eine Dose Tomaten pro Person in einen Topf, zusammen mit einem Viertel Stück Butter* und einer halbierten Zwiebel sowie etwas klein gewürfelten Knoblauch - auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Danach werden 100g gemischtes Hackfleisch pro Person mit einer Zehe gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer, einem Ei und eine Hand voll gehackte Petersilie gut vermengt. Daraus formt man dann kleine Bällchen und lässt sie vorsichtig in die Tomatensauce plumpsen. 45 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Dann braucht es auch keinen Zucker.


Während die Bällchen in der Sauce garen, hole ich den Nudelteig aus dem Kühlschrank, mehle die Arbeitsfläche und schneide den Teig in gleich große Stücke. Am besten schaut man sich dazu ein Tutorial an. Zum Beispiel dieses hier.

Die Nudeln brauchen bloß zwei Minuten im kochenden Wasser zu bleiben, dann sind sie perfekt - jedenfalls, wenn sie zuvor nicht getrocknet wurden.

Abgießen, in den Topf mit Sauce geben, vermengen, und mit viel Parmesan und einem guten Glas Rotwein zusammen servieren.



* ja genau, ein Viertel Stück einer ganzen Butter, also gut und gerne 65g. Ich war schon immer der Meinung, dass nicht Fett, sondern Zucker schlecht für den Körper ist - hier ein aktueller Artikel dazu in der ZEIT.


Kommentare:

  1. so herrlich unkonventionell deine collagen liebe alma, ich schätze sie sehr. fühl dich herzlich gegrüßt, daniela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. liebe daniela!
      danke dir, sehr!

      Löschen